Impressionen aus Altlandsberg

Das Foto zeigt die evangelische Stadtpfarrkirche St. Marien in Altlandsberg, eine historisch bedeutende Feldsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das monumentale Bauwerk wurde um 1250 auf den Fundamenten einer slawischen Vorgängerkirche errichtet, um 1500 spätgotisch umgebaut und prägt bis heute das Stadtbild.

Errichtet zur Erinnerung an den im Krieg von 1870/71 gefallene Soldaten aus Altlandsberg. Auf der Marmorsäule auf einem steinernen Sockel thront auf deren Spitze ein Bronzeadler mit einer Flügelspannweite von 1,20 Metern. Im Zuge der umfassenden Stadtsanierung wurde die Gedenkstätte saniert und der historische Bronzeadler originalgetreu rekonstruiert. Es dient heute als historisches Zeugnis und Mahnmal für die Zäsuren des Krieges in der Region.

Das Foto zeigt das älteste Bauwerk der historischen Stadtbefestigung im brandenburgischen Altlandsberg. Der 18 Meter hohe, quadratische Turm wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts aus Feldsteinen und Abbruchsteinen errichtet. Er steht markant auf der verbliebenen Giebelwand eines zuvor abgebrannten Feldsteinhauses und schließt oben mit einem Pyramidenhelm ab. Im 14. Jahrhundert folgten weitere bauliche Erweiterungen des Wehrturms. Das ursprünglich direkt angrenzende Torhaus fehlt auf der Aufnahme, da es bereits im Jahr 1820 abgerissen wurde.

Der Strausberger Torturm in Altlandsberg ist das östliche Gegenstück zum Berliner Torturm und Teil der historischen Stadtbefestigung. Der im frühen 14. Jahrhundert errichtete Wehrturm besteht im unteren Teil aus Feldsteinmauerwerk und oben aus rotem Backstein. Mit rund 22 Metern Höhe ragt der quadratische Bau deutlich über das andere Stadttor hinaus. Bekrönt wird er von einem markanten, achteckigen Turmhelm aus Backstein, der mit auffälligen Blendarkaden verziert ist. Das historische Bauwerk, das früher zeitweise als Stadtgefängnis diente, prägt heute eindrucksvoll das Brandenburger Stadtbild.

Das Foto zeigt die unter Denkmalschutz stehende Feldsteinkirche in Wegendorf, eine der ältesten Dorfkirchen der Region Barnim aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Umgeben von einem grünen Friedhof, der von den historischen Überresten einer alten Feldsteinmauer begrenzt wird.
Das mittelalterliche Hauptschiff der frühgotischen Saalkirche besteht aus Feldsteinen. An der Nordseite des Chores ist der Sakristeianbau aus dem 14. oder 15. Jahrhundert sichtbar, dessen unregelmäßiges Mauerwerk mit Ziegelbruch durchsetzt ist. Einen markanten farblichen Kontrast dazu bildet der im Jahr 1861 an der Westseite angebaute, hohe Turm aus gelbem Backstein, der den ursprünglichen hölzernen Dachreiter ersetzte.

